Dümmsten Traktoren

All' jene Traktoren, die sich in irgend einer speziellen Situation nicht ganz so clever verhalten haben, werden in diese Rubrik aufgenommen. Und keiner ist sicher davor!
Selbstverständlich erheben wir aber bei dieser Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Daher sollen sich alle, die einen alten, schon fast vergessenen, oder einen brandneuen Beitrag haben, beim Webmaster oder einem der Texter melden. Danke!

 

Motzender Beton-Kicker
Beim Event "Die Revanche" zwischen Traktor Sigriswil und BSC Fyrabe kam es abseits des Spielgeschehens zu einem tragisch-komischen Ereignis... Zwei der Redaktion bekannte Spieler schlossen gegen Spielende einen Pakt. Es muss hier angemerkt werden, dass Traktor Sigriswil zu diesem Zeitpunkt 3:2 in Front, war aber unter Druck. Dies veranlasste die beiden Auswechsel-Spieler zu folgenschwerem Pakt mit nachhaltigen Auswirkungen. Nun zum Pakt selbst: Falls es im Endspurt noch einen Gegentreffer geben sollte, dann würden beide eine vor ihnen stehende Trinkflasche mittels Drop-Kick wegkicken... Und es kam leider wie es kommen musste, der Gegentreffer fiel tatsächlech und beide Spieler machten sich an die Ausführung des Paktes... Bald darauf flog die erste Flasche durch die Luft, begleitet von einem Schmerzensschrei! Was war passiert? Der zweite Spieler zielte etwas zu tief und traf anstelle der Flasche die darunterliegende Betonstufe und dadurch wurde seine grosse Zehe in Mitleidenschaft gezogen. Er verschwand umgehend in der Kabine und erschien später humpelnd im Bar-Bereich des Stadions. Er ärgerte sich ungemein und motz(ler)te immer wieder über sich selber... Diagnose: Zehenriss oder so ähnlich, Ruhigstellung der Zehe mit offenem Schuh, welcher bei Hochzeitseinladungen nicht allzu schick daherkommt...

Fazit der Geschicht: Flaschen kicken lohnt sich nicht!

 

Traktor und Handball
Traktoren sind sehr sozial. Nicht nur, dass es als Traktor Ehrensache ist, dass man Wacker Thun dabei unterstützt, den Einzug ins Playoff Finale zu schaffen, nein, man verzichtet auch gerne auf gewonnene Preise- Holen wir etwas aus... Die ganze Geschichte beginnt in Indien, 1967... Nein, starten wir doch etwas später.

Nach dem Einzug der Handball Spieler auf dem Spielfeld wird durch den Speaker ein Gewinnspiel angesagt. Junioren werden kleine Bälle ins Publikum werfen. Wer einen solchen Ball fangen kann, der kann diesen dann vorweisen und erhält einen 20 Fr. Gutschein. Zusätzlich hat der Gewinner die Option, den Wert noch um 100.- zu erhöhen, wenn er diesen Ball in einem Pausen Spiel mit einem gezielten Wurf an die Latte des Tores werfen kann (nicht an die Latte des Torhüters... Mann!!!)

Nun, da es auch im Fussball eine Position gibt, wo Bälle mit der Hand gefangen werden müssen, ist es nicht verwunderlich, dass es genau dieser Person gelungen ist, mit einem eleganten Hechtsprung einen solchen Ball zu ergattern. Vor lauter Freude über diesen Erfolg hat unser Held den Ball gleich einer Kollegin in der vorderen Reihe an die Nase geworfen. Diese Dame war aber so nett und hatt den Ball gleich wieder zurückgegeben. Schliesslich gibt es damit ja einen guten Preis zu gewinnen.

Dann endlich die Pause. ALLE glücklichen, welche einen Ball haben fangen können stehen auf dem Spielfeld bereit und beginnen mit dem Pausen Spiel. Bereits zwei Personen haben die Latte getroffen und einen Gutschein von 120.- davongetragen. Respekt! Aber halt? Sind wirklich alle auf dem Spielfeld? Einer fehlt dich noch... Endlich, etwa 5 Minuten später als alle anderen trifft er ein, unser Held, welcher uns andere Traktoren in den Zuschauerrängen stolz machen wird. Wir sind nämlich überzeugt, dass dieser die Latte treffen wird, doch was macht er? Er stellt sich bei den Personen in die Reihe, welche den Ball schon geworfen haben. Endlich scheint er aber seinen Fehler zu realisieren und merkt, dass er am falschen Ort angestanden ist, aber das Spiel ist schon vorbei und das Tor wird bereits weggeräumt. Der Leser hofft jetzt sicher auf ein Happy End und denkt, wengigstens hat er ja noch den 20.- Gutschein... Tut mir leid, lieber Leser... Auch dieser wurde nicht abgeholt...

 

Cool Gel
Es ist ein heisser Fussballabend. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die sommerliche Temperaturen fordern den Spielern in der Halle alles ab. Der Schweiss läuft nur so in Strömen. In letzter Minute in einem hart umkämpften Spiel gelingt es Strand Jaustralier (richtiger Name ist der Redaktion bekannt) das Siegestor zu erzielen.
Nach der wohlverdienten und kühlenden Dusche will sich Strand Jaustralier schnell noch von seinem neuen Haargel in die Haare schmieren. Er spart nicht bei der Dosierung, schliesslich will er eine coole Frisur. Und tatsächlich... Strand gelingt wohl die coolste Frisur aller Zeiten. Kein Wunder, auf der Gel Tube steht:"Cool Gel: Gel für eine sofort spürbare, wohltuende Erfrischung und Entspannung der Muskeln. Vor und nach dem Sport"
Möglicherweise hat Strand Australier zu viele Muskeln auf dem Kopf . Nur so können sich nämlich seine verdutzten Kameraden erklären, dass dieser gleich zum nächsten Wasserhahn spurtet, um sich das Gel gleich wieder aus den Haaren zu spülen...

 

Nr. 10 ...
Beim Freitagabend-Fussball wird jeweils bis 10 gespielt. Konkret: Nach dem 10. Tor für eine Mannschaft ist immer fertig! Logo? Jaussi - in Hochform - hat gerade das 10. Tor für sein Team erzielt! Jemand sagt 10:8! Fertig! Jaussi fragt: Für wen ist 10:8? Jaussi anscheinend nur körperlich in Hochform....

 

Die Rangliste
Tatort war unser erstes Steffisburger Hallenturnier. Der erste nach den Gruppenspielen kam jeweils in die Finalspiele. Da wir dazumal jeweils lieber spielten und siegten, überliessen Chrigu Affolter und Butzi das Rechnen unserem letzten verbliebenen Gruppen-Konkurrenten. Dabei liessen sich die zwei davon überzeugen, dass uns Traktoren ein Remis im letzten Match locker reichen würde um weiterzukommen! Ohne selbst nachzurechnen (was ergeben hätte, dass wir zwingend einen Sieg gebraucht hätten) informierten sie den Rest des Teams über die erfreulichen Umstände! Entsprechend gingen wir ans Werk und erreichten das 0:0 Unentschieden gegen den Gruppenletzten souverän; die Konkurrenz dafür die Finalrunde...


Das Auswärtsspiel

Zugegeben, häufig werden in der Schule (Sorry Üse! Aber denk darüber nach!) ja die wirklich wichtigen Sachen sträflich vernachlässigt. So wie zum Beispiel "Schweizer Pöstlergeografie"! Wir sind uns ja alle sicher, dass Chrigu Affolter und Tinu die verschiedenen Klimazonen dieser Erde kennen, aufzählen und definieren können. Dies allerdings brachte ihnen bei der Fahrt ans YB-Auswärtspiel nach Neuenburg recht wenig:
Am damaligen Autobahn-Monster-Knoten von Kerzers kläglich gescheitert, merkten die beiden erst in Payerne, dass das gesuchte Ziel wohl doch eher oben und vor allem auf der andern Seite des Neuenburgersees liegt... Naja, dank dem schnellen Auto schafften es die beiden doch noch rechtzeitig! Und übrigens: Hopp YB!

Der Seemann

Es passierte auf einem Teamausflug nach Venedig. Barns, Chrigu Affolter, Lüsch und Mänu setzten auf der Suche nach einer Unterkunft gerade mit dem Vaporetto nach San Marco über. Während Chrigu, Lüsch und Mänu auf Deck stehend den Stadtplan studierten, hatte Barns eine hervorragende Idee... Er knotete das dicke Schiffstau an jenen Rucksack, der an Mänus Rücken hing. Mänu, dadurch in seiner Bewegungsfreiheit ein ganz klein wenig eingeschränkt, fand das nicht eben extrem toll.
Und auch der Kapitän nicht! Dieser übergab das Ruder kurzerhand seinem Matrosen und wies Barns mit einem Kopfschütteln und einigen venezianischen Flüchen zurecht. Daraufhin begann Bernardo - schuldbewusst - das Tau wieder aufzuwickeln. Das Resultat sah jämmerlich aus. Und da ein Vaporetto-Kapitän so etwas auf seinem Dampfer natürlich nicht dulden kann, war er für den Rest der Fahrt damit beschäftigt, den Schaden wieder zu richten. Zum Wohlgefallen des Matrosen übrigens, der das Schiff bis nach San Marco steueren durfte!
Ahoi Bernardo!


Die Zahlen und das grosse Schweigen

Wer kennt dieses Spiel mit den Jasskarten nicht? Jenes, bei dem man die richtigen Karten legen und nichts falsches sagen sollte? "Arschlöcheln"! Tschuldigung, aber es heisst nun mal so. Und es hat - falls jemand so einen Gedanken hatte - überhaupt nichts anrüchiges an sich! Aber es scheint furchtbar kompliziert zu sein. Oder wieso sonst legt Lüsch immer voller Überzeugung 9er auf 9er? Oder - noch besser - 9er auf 10er?
Allerdings - und das zu seiner Verteidigung - plaudert Lüsch während dem Spiel noch mit. Dies im Gegensatz zu Tinu, welcher jeweils aus Angst etwas falsches zu sagen, in seinem eisernen Schweigen fast erstarrt!

Der Zügelmann
Es war, als einer der Urtraktoren aus dem Exil im fernen Zürich zurückkehrte.
Chrigu Affolter (als Praktiker) und Lüsch (mehr als Handlanger) waren so nett und halfen Mänu (doch auch eher Handlanger) bei der mühsamen Schlepperei in Zürich. Nach einigen Liftfahrten war der gemietete Transit geladen. Und obwohl fast keiner an Mänus Fahrkünsten zweifelte, wurde beschlossen, die Ladung mit einem Strick zu sichern. Damit Chrigu und Mänu sehen konnten, wieviel Seil sie hinten zur Verfügung haben, sollte Lüsch den Strick schon mal vorne bei der Seitentüre festbinden. Eifrig machte er sich ans Werk. Nach einer Weile fragte Chrigu Lüsch, ob er denn fertig sei.
Chrigu: "Hesch äs?" Lüsch: "Ja, i ha's!"
Chrigu zieht am Strick. Dieser gibt nach!
Chrigu: "Ig ha gmeit heigsch's knüpplet?" Lüsch: "Nei, i häbe's..."
Wahrscheinlich wollte er es bis Merligen halten...! Obwohl er eine Stunde später in Zürich zur Arbeit musste!